Fast die Hälfte aller Männer leidet unter Haarausfall. Haarausfall ist jedoch schon lange nicht nur Männersache. Auch viele Frauen leiden darunter. Auf dem Markt werden zahlreiche Methoden, Präparate und Medikamente gegen Haarausfall angeboten. Mit einigen Medikamenten kann man den Haarausfall bremsen, oder auch stoppen. Die ausgefallenen Haare können aber nicht nachwachsen. Die Chirurgie hat dafür auch verschiedene Methoden entwickelt, um Haare zu transplantieren. Die am häufigsten durchgeführte Methode ist die Eigenhaartransplantation. Dabei werden aus der vom Haarausfall nicht betroffenen Region (meist Haarkranz) Haarwurzeln entnommen und auf die kahlen Bereiche übertragen.
Der Eingriff wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Dabei wird die Stelle, von der die Haare entnommen werden, sollen rasiert. Anschließend wird der Teil der Haut herausgeschnitten und die Wunde zugenäht. Das entnommene Hautteil wird vorsichtig in sehr kleine Stücke zerlegt und in die vom Haarausfall betroffene Region eingebracht. Obwohl der Eingriff unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird, muss man gering- bis mittelstarke Schmerzen in kauf nehmen.
Risiken
Wie jeder chirurgische Eingriff ist eine Haartransplantation auch mit Risiken verbunden. So können die transplantierten Hautstücke vom Körper abgestoßen werden, was ein Absterben der Haut verursacht. Zudem kann es zu Entzündungen kommen.
Kosten
Die Kosten für eine Haartransplantation richten sich nach der Anzahl der Transplantate und der angewandten Methode. In Deutschland muss man pro Transplantat (Graft) zwischen 2,00 € und 8,00 € bezahlen. Dadurch können Gesamtkosten für die Haartransplantation zwischen 1.500 € und 7.000€ liegen.
Die europäischen Nachbarn sind da etwas günstiger. Z. B. in Tschechien und Polen bezahlt man für ein Graft zwischen 0,70 € und 2,00 €.
Bevor Sie sich für eine Haartransplantation entscheiden, sollten Sie sich individuell beraten lassen.













