„Botulinumtoxin“, dieser Begriff ist den meisten Leuten eher unbekannt. Botulinumtoxin ist der Name des Wirkstoffs, der bei der Faltenkorrektur zum Einsatz kommt. Geläufiger sind hierbei die Namen der Präparate, die bei der Behandlung eingesetzt werden (z. B. Xeomin® oder Botox®). Bei „Botulinumtoxin“ handelt es sich um ein Nervengift, das die Erregungsübertragung von der Nervenzelle zum Muskel hemmt. Dieser Effekt wird für die Faltenkorrektur genutzt.
Botulinumtoxin wird bei Krähenfüßen (seitlichen Augenfalten) und Zornesfalten (Stirnfalten) eingesetzt. Hierbei wird mittels einer dünnen/feinen Injektionsnadel das Botulinumtoxin punktgenau an die benötigte Stelle injiziert.
Risiken und Nebenwirkungen
- Bei Verwendung von Botulinumtoxin in mimische Muskulatur kann die Gesichtsbewegung gehemmt werden , so dass es dadurch zu einer unerwünschten Abschwächung des Gesichtsausdrucks kommen kann.
- Es kann zu Blutergüssen um die Einstichstelle herum kommen.
- Wird das Mittel im Bereich der Augenwinkel eingesetzt kann der Wirkstoff manchmal in Augenmuskelnähe gelangen, so dass die Augapfelbewegung zeitweise eingeschränkt ist und man Doppelbilder sieht.
- Hängende Lider und Brauen können auf ähnliche Weise entstehen
Selten kann es zu folgenden Nebenwirkungen führen:
- Blutungen
- Infektionen
- allgemeinem Krankheitsgefühl
- trockenem Mund und Augen
- Pigmentveränderungen
- Muskelschwund
- allergischen Reaktionen
Kosten
Die Kosten für die Faltenkorrektur hängen stark mit der Anzahl der Muskelregionen ab die behandelt werden. Generell kann man die Kosten mit 150 bis 250 € pro Behandlung und pro Region veranschlagen.













