Bei einer Bruststraffung (Mastopexie) wird die Brust durch die Entfernung der überschüssigen Haut gestrafft und neu geformt. Dadurch wird die Brust auch wieder fester. Hängende Brüste haben verschiedene Ursachen. Diese können Veranlagung, Schwangerschaft oder Folge radikaler Diäten sein. Bei kleinem hängenden Busen kann auch gleichzeitig eine Brustvergrößerung mit einem Eingriff vorgenommen werden. Heute gibt es verschiedene Methoden den Eingriff durchzuführen. Dies hängt von der „Schwere“ des Eingriffs ab. Die häufig angewandte Methode ist die operative Technik des kleinen, vertikalen Schnittes. Diese Methode hinterlässt kleinstmögliche Narben und erzielt sehr gute ästhetische Wirkung. Eine andere Technik ist die T-Methode. Bei dieser können große horizontale Narben auf der Brust bleiben, welches das Tragen von Kleidung mit tiefem Ausschnitt „unmöglich“ macht.
Risiken
Die Bruststraffung bzw. Brustanhebung erfolgt unter Vollnarkose. Dabei bestehen die üblichen Operationsrisiken. Dies können Infektionen, Nachblutungen usw. sein. Zu den Risiken einer Brustanhebung gehören auch „ärztliches Versagen“, so können Kunstfehler auftreten, was im einfachsten Fall asymmetrische Brüste zu folge haben kann.
Da bei diesem Eingriff die Brustwarzen versetzt werden, können Nerven verletzt werden. Dies kann eine Störung der Brustwarzensensibilität (Gefühlsstörung) führen.
In sehr wenigen Fällen wurde auch ein Absterben der Brustwarze beobachtet. Dieses kann bei einer Störung der Brustwarzendurchblutung auftreten.
Vor jeder Schönheitsoperation sollte sich jeder umfassend über mögliche Komplikationen und Folgen aufklären lassen.
Kosten
Wie bei jeder Schönheitsoperation ist eine genaue Kostenermittlung auch hier nicht möglich. Die Preisunterschiede sind sehr extrem, aber ein von bis, können wir trotzdem angeben.
In Deutschland bezahlt man für eine Bruststraffung von 3.000€ – 6.000€. In der Tschechei kostet der Eingriff zwischen 1.500€ und 2.500€ und in Polen zwischen 2.000€ und 3.500€.













